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Was geschieht mit PFAS in einem Waste-to-Energy-Prozess?
08 Juni 2026
Wir freuen uns, unsere kürzlich veröffentlichte Studie über das Verhalten von PFAS entlang eines Waste-to-Energy-Prozesses vorzustellen.
🤝 Diese Arbeit wurde in Zusammenarbeit mit dem IVL Svenska Miljöinstitutet durchgeführt. Das Projekt gehörte zu den ersten Forschungsinitiativen von IVL, die sich speziell mit PFAS in Rauchgasen befassten, und vereinte Laboranalysen, Verfahrensexpertise sowie wissenschaftliche Interpretation beider Organisationen.
📅 Obwohl die Veröffentlichung erst vor Kurzem erschienen ist, wurde die experimentelle Kampagne bereits im Jahr 2024 durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt war das Wissen über das Verhalten von PFAS in Rauchgasreinigungssystemen noch deutlich begrenzter als für Wasser- und Bodenumgebungen. Die anschließenden analytischen Arbeiten, die Datenauswertung, die Erstellung des Manuskripts sowie das Peer-Review-Verfahren benötigten Zeit, bevor diese Ergebnisse mit der wissenschaftlichen und industriellen Gemeinschaft geteilt werden konnten.
🔬 Wichtigste Ergebnisse:
• Etwa 70 % der im Rauchgas gemessenen semivolatilen PFAS wurden im Rauchgasreinigungssystem abgeschieden, wodurch nur geringe Emissionen über den Schornstein entstehen.
• Die Studie hat das Verständnis der PFAS-Verteilung entlang des gesamten Waste-to-Energy-Prozesses verbessert und die Bedeutung hervorgehoben, sämtliche Transferpfade – einschließlich der Wasseraufbereitungsströme – zu berücksichtigen.
📊 Die Arbeit zeigte außerdem, dass die derzeit verfügbaren Analysemethoden nicht ausreichen, um eine vollständige PFAS-Massenbilanz zu erstellen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, schlägt die Veröffentlichung ergänzende Probenahme- und Analyseverfahren vor, die in zukünftigen Untersuchungen berücksichtigt werden sollten.
🚀 Derzeit laufen weitere Studien, um das Verhalten von PFAS in anderen Behandlungsverfahren und industriellen Konfigurationen zu untersuchen. Bleiben Sie gespannt auf weitere Ergebnisse.
📖 Lesen Sie die vollständige Studie HIER
Wir möchten allen an dieser Forschung beteiligten Teams – Jane Abi Aad, François Vuong, Johan Strandberg, Jana Moldanova, Ioannis Liagkouridis – sowie unserem Partner, dem IVL Swedish Environmental Research Institute, für ihre Zusammenarbeit und ihre wertvollen Beiträge während dieses Projekts herzlich danken.